+86 180 0293 5268 Warum ist bei manchen Feingussteilen eine Maßkorrektur erforderlich?
Bei einigen kundenspezifischen Feingussteilen kommt es während der Produktion zu Verformungen. Ursachen hierfür können beispielsweise Verzerrungen des Wachsmodells, Probleme in der Konstruktion, Verformungen der Formschale nach dem Gießen, unsachgemäße Handhabung durch die Mitarbeiter beim Sandreinigen und Schütteln der Form, Auswirkungen der Wärmebehandlung oder Schweißverformungen beim Zusammenbau des Wachsmodells sein. Diese Probleme können zu Maßabweichungen oder Formänderungen führen, die nachträgliche Korrekturmaßnahmen erforderlich machen. Die Korrektur erfolgt typischerweise durch Einwirken einer äußeren Kraft, entweder bei Raumtemperatur oder bei erhöhten Temperaturen. Gängige Methoden sind die freie Korrektur, die Werkzeugkorrektur, die Kaltkorrektur und die Warmkorrektur.
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1. kostenlose Korrektur und Werkzeugkorrektur
Kostenlose Korrektur beinhaltet das Platzieren der Metallguss Das Gussteil wird auf einer flachen Platte oder einer einfachen Vorrichtung bearbeitet und so lange gehämmert, bis die Abmessungen und die Form den geforderten Spezifikationen entsprechen. Diese Methode wird häufig für kleine bis mittelgroße Gussteile angewendet, während größere Gussteile in der Regel mit speziellen Korrekturmaschinen nachbearbeitet werden. Vor der Korrektur müssen die Verformungsmuster des Gussteils bekannt sein und geeignete Korrekturformen, die der geometrischen Form und den Abmessungen des Gussteils entsprechen, angefertigt werden. Bei der Formkorrektur hingegen wird das Gussteil in eine Korrekturform eingelegt und mit einer speziellen Korrekturmaschine unter dem gewünschten Druck justiert. Während dieses Prozesses werden in der Regel Hebezeuge oder Roboterarme zum Be- und Entladen des Gussteils eingesetzt. Diese Korrekturformen werden speziell für bestimmte Gussteile entwickelt und gefertigt und erfordern höchste Präzision. Aufgrund ihrer Effizienz und der hervorragenden Korrekturergebnisse eignen sie sich daher ideal für die Massenproduktion. Allerdings benötigt jedes Produkt eine individuelle Korrekturform, was eine Einschränkung darstellen kann.
2. Kaltkorrektur und Warmkorrektur
Die Kaltkorrektur umfasst die Bearbeitung von Gussteilen bei Raumtemperatur mittels Verfahren wie Hämmern, manuellen Pressen, Hebezeugen, Reibpressen oder hydraulischen Pressen. Dieses Verfahren eignet sich für kleine bis mittelgroße dünnwandige Gussteile mit einfacher Geometrie und geringen Verformungen sowie für Aluminiumgussteile mit starker Verformung, aber guter Plastizität, oder für stark verformte, abgeschreckte Aluminiumgussteile. Bei Gussteilen mit komplexen Strukturen können Richtwerkzeuge zur Unterstützung des Prozesses eingesetzt werden.
Eine Heißkorrektur kann entweder durch lokale oder vollständige Erwärmung erfolgen. Wenn sich eine Kaltkorrektur bei bestimmten Patienten als schwierig erweist, EdelstahlgussLokales Erhitzen mit anschließendem Hämmern oder Richten durch Pressen kann angewendet werden. Bei dickwandigen, großen Gussteilen, die Präzision erfordern, wird eine vollständige Wärmekorrektur empfohlen. Vor der Korrektur wird das Ausmaß der Verformung gemessen und das Gussteil anschließend auf Stützblöcke in einem Wärmebehandlungsofen platziert. Geeignete Gegengewichte werden an den zu korrigierenden Stellen angebracht, sodass die Verformung während der Wärmebehandlung unter kontrollierter Belastung beseitigt werden kann.
Die Maßkorrektur ist ein entscheidender Prozess zur Beseitigung äußerer Gussfehler und beeinflusst maßgeblich sowohl das Mikrogefüge als auch die mechanischen Eigenschaften der Bauteile. Unsachgemäße Korrekturverfahren können neue oder sogar schwerwiegendere Fehler wie Druckstellen oder Risse verursachen, was eine strenge Prozesskontrolle erforderlich macht. In der Gießereiproduktion muss das geeignete Korrekturverfahren nach umfassender Berücksichtigung der Materialeigenschaften und der Strukturmerkmale sorgfältig ausgewählt werden, um Qualitätsprobleme zu vermeiden und die Entstehung zusätzlicher Fehler während des Korrekturprozesses zu verhindern.
















