+86 180 0293 5268 Fehlerklassifizierung und Fehleranalyse von Installationsgussteilen.
Bei der Feingussfertigung sind Gussfehler aufgrund des langen und komplexen Prozesses unvermeidbar. Treten Gussfehler während der Produktion auf, erhöhen sie nicht nur die Produktionskosten, sondern beeinträchtigen auch den Produktionsfortschritt und die Lieferzeit. Qualitätsmängel im Gebrauch führen zu erheblichen wirtschaftlichen und Reputationsschäden für das Unternehmen.
1. Allgemeine Mängel
Die Anzahl der Gussfehler und der damit verbundene Verlust sind gering; man spricht daher von allgemeinen Gussfehlern. Bei allgemeinen Gussfehlern können Sie Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrung nutzen, um die Ursache zu ermitteln und wirksame Gegenmaßnahmen zu deren Behebung zu ergreifen.
2.Schwerere Defekte
Gussteile mit einer großen Anzahl von Fehlern verursachen höhere Verluste; häufig oder wiederholt auftretende Fehler werden als schwerwiegende Fehler bezeichnet. Dies erfordert in der Regel eine umfassende Analyse mithilfe von chemischer Zusammensetzungsanalyse, metallografischer Untersuchung, Bruchmechanik und Prüfung der mechanischen Eigenschaften sowie zerstörungsfreier Prüfverfahren, Elektronenmikroskopie und anderer moderner Prüfmethoden, um anschließend wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
2. Schwere Defekte
Das Phänomen, dass Gussteile aufgrund von Faktoren wie Belastung, Zeit, Temperatur, Umwelteinflüssen oder Bedienungsfehlern während des Gebrauchs ihre ursprünglichen Funktionen verlieren, wird als Gussversagen bezeichnet. Weist ein Gussteil Defekte auf, die zum Versagen führen, spricht man von einem schwerwiegenden Defekt. In diesem Fall ist der Einsatz von Prüfinstitutionen oder -geräten erforderlich, um die Ursache zu analysieren und zu ermitteln und anschließend wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Die derzeit am weitesten verbreitete und grundlegendste Methode zur Fehleranalyse ist die intuitive Analysemethode.
Die intuitive Analysemethode nutzt die visuellen Merkmale von Gussfehlern als Grundlage für die Fehleranalyse. Daher legt sie besonderes Augenmerk auf die Überprüfung und Bestätigung dieser Merkmale und setzt häufig metallografische Analysen, Rasterelektronenmikroskopie (REM) oder REM-Energiespektrumanalyse (REM-EDS) sowie andere fortschrittliche Prüfverfahren ein. Die Anwendung dieser Methode erfordert eine detaillierte Untersuchung vor Ort, was vom Formenbauer fundierte Fachkenntnisse, umfangreiche Produktionserfahrung und die nötigen Fähigkeiten für den korrekten Umgang mit dem Problem voraussetzt.


















